FRANCES ALEMAN ESPAÑOL
 
VANILLE, MEINE SEELE IST EIN PARFÜM
Die Vanille, Frucht einer Orchidee aus Mexico, galt schon immer als besonders
wertvoll. Ausschliesslich der Kaiser der Azteken und die Mitglieder des kaiserlichen Hofes durften sie geniessen, bis zur Ankunft der Konquistadoren, die sie mit anderen Schätzen der neuen Welt nach Europa brachten. Dort aber waren die Wissenschaftler nicht in der Lage, von der Pflanze Früchte zu gewinnen, bis zu dem Tage wo, auf einer Insel gepflanzt, die Vanille von einem Sklaven entdeckt wurde, der sich in ihre Blumen verliebte…
 
         
 
  Danièle Ball wurde am 12. Juli 1961 in Haguenau, Frankreich, geboren. Dreisprachig aufgewachsen (Französich, Deutsch und Elsäsisch), entwickelt sie sehr früh eine Leidenschaft für Sprachen und Literatur. Nach ihrem Studium, Internationalem Handel, wird sie von der französischen Filiale eines deutschen Versicherungsunternehmens eingestellt, wo sie mehr als 12 Jahre als Prokuristin (Public Relations, Human Ressources und Investments) arbeitet.

Eines Morgens, in einer Strasse von Paris, erinnert sie der Gesang eines Vogels an ihre Liebe zur Natur. Sie studiert fünf Jahre Pflanzen und Naturheilkunde und arbeitet gleichzeitig als freiberufliche Übersetzerin, insbesondere im Bereich der Jugendliteratur. Beraterin im Bereich natürlicher Esthetik und Gesundheit, berät sie verschiedene Unternehmen und veröffentlicht gleichzeitig Artikel in der Presse. Im Jahre 1999, wird ihr erstes Buch veröffentlicht. Geschieden und Mutter von zwei Kindern, lebt sie seit 2002 in Chile, das Land, das ihr Herz erobert und sie adoptiert hat.

       
Das Buch «Los cuentos de Danièle», Edebe Don Bosco Verlag in Santiago ist in vierter Auflage erschienen.

Die öffentliche Präsentation des Buches "Arte virreinal en el desierto El Loa" (Kunst der Epoche des Vizekönigs von Peru in der Wüste El Loa), vom Vater Carlos Gonzalez Riffo geschrieben, hat in Anwesenheit von der Kulturministerin, Frau Paulina Urrutia, und zahlreichen Persönlichkeiten, im Mai 2009 in Calama, Chile, stattgefunden.
Fotografie: Danielle Ball
Beleuchtung: Pascal Haution

GINKO BILOBA, BAUM DER TAUSED GOLDTALER
Ein tausendjähriger Baum, der durch die Zeitalter gegangen ist und der das Unglück überlebt hat, um unberührt bis zu uns zu kommen. Damals Zeitgenossen der Dinosaurier, Überlebender von Hiroshima, findet man ihn heute in unseren Parks, Gärten und Strassen, da er eine ausserordentlichen Widerstand gegen Umweltverschmutzung besitzt.
Eine Sage, in der Ginkgo biloba seine Geschichte auf poetischer Art erzählt, um uns eine Botschaft des Mutes und der Hoffnung zu liefern.
 
DIE VERGESSENE ERBSCHAFT DER ZEICHEN DER NATUR,
DIE SIGNATURENLEHRE

Nach Auffassung der Signaturenlehre, zeigen die Pflanzen ihre therapeutischen Eigenschaften durch ihre Form, ihre Farbe oder ihre Lebensart. So hätte eine Pflanze
mit Herzform positive Auswirkungen auf das Herz, eine rote Pflanze auf Blut oder Kreislauf.
Diese Art, die Pflanzen zu beobachten, um ihre Wirksamkeit zu entdecken, wurde in vielen Zivilisationen angewandt, auf allen Kontinenten und am erstaunlichsten ist, dass die Phytochemie einen grossen Teil dieses empirischen Wissens bestätigt hat.
Ein historischer und ethnobotanischer Einblick in dieses Thema, das seit den Alchimisten nicht so tiefgehend angegangen wurde.

 
PEHUEN, (ARAUCARIA ARAUCANA) DER BAUM EINES VOLKES PEHUENCHE, DAS VOLK EINES BAUMES

Pehuen, ebenfalls Araucaria araucana genannt, ist ein tausendjähriger Baum in den Höhen der Süd-Anden. Er ist widerstandsfähig gegenüber Schnee, genau wie gebenüber der Lava der Vulkane, und hat eine ausserordentliche Anpassungsfähigkeit bewiesen um der Trennung der Kontinenten und den klimatischen Änderungen zu überleben.

Der weibliche Baum gibt Früchte von denen ein indianisches Volk sich ernährt : das Pehuenche-Volk.

Die Menschen des Pehuen verehren ihn und betrachten ihn als ihre Mutter. Sie leben in Harmonie und Symbiose mit ihm, in diesen Bergen am Ende der Welt, wo der Geist weht.